Der Aufbau der Haut

1. Die Epidermis (Hornhaut)
2. Die Dermis (Lederhaut)
3. Die Subcutis (Unterhautfettgewebe)



Die wichtigsten Grundsubstanzen der Haut sind Kollagen und Hyaluronsäure.
Sie geben ihr Elastizität und Festigkeit.
Jugendliche Haut ist glatt, geschmeidig und elastisch. Ihr hoher Gehalt an Hyaluronsäure ist dafür verantwortlich.
Die elastischen Fasern und die Kollagenfasern der Haut bilden ein dehnbares Netzwerk.
Dies gibt der Haut ihre Elastizität, Spannkraft und Geschmeidigkeit bei gleichzeitiger hoher Festigkeit.
Mit dem Zeitpunkt unserer Geburt beginnt unsere Haut zu altern. Um das 20. Lebensjahr beginnt sie sich sichtbar zu verändern.
Der natürliche Alterungsprozess Bioaging: Er ist nicht zu stoppen und genetisch vorprogrammiert.
Lebensführung und Krankheiten beeinflussen die Hautalterung: Chronoaging.
Photoaging Zirka 80% der Hautschäden werden durch Sonneneinstrahlung verursacht.
Das Resultat sind Falten und Fältchen. Sie werden meist als störend empfunden
Die Tiefe der Falte wird aber auch durch die Stärke der Muskulatur unter ihr beeinflusst.


 

Die Hautschichten

  1. Epidermis-Oberhaut (0,03-0,05mm)
    Stratum basale – Basalzellenschicht (Keimschicht)
    Stratum spinosum – Stachel-, oder Spindelzellenschicht
    Stratum granulosum – Körnerschicht
    Stratum lucidum – Leuchtschicht (Glanzschicht)
    Stratum Corneum – Hornschicht
  2. Korium, Dermis-Lederhaut (0,3-2,5mm)
    Stratum papillare (Versorgung der Epidermis)
    Stratum reticulare (elastische u. kollagene Fasern, Nerven, Schweißdrüsen, Haarfolikel, Gefäße uvm)
    Stratum glandulovasculare (Übergang zur Subkutis)
  3. Subkutis-Unterhautfettgewebe (ca. 8-40mm)

1. Hornschicht, 2. Körnerzellschicht, 3. Stachelzellschicht, 4. Basalzellschicht, 5. Basalmembran, 6. Bindegewebe, 7. Fettzellen, 8. Haar, 9. Talgdrüse, 10. Schweißdrüse, 11. Blutgefäße, 12. Nerven, 13. Immunzellen

  1. Stratum Corneum
  2. Stratum lucidum (Glanzschicht)
  3. Stratum granulosum (Körnerschicht)
  4. Stratum spinosum

Blutkreislauf und Lymphsystem auf einen Blick …

 

(durchblutingsfoerderung)

Das frische, Nährstoff- und Sauerstoffreiche Blut gelangt über die Arterien zu den Organen, wird dort verstoffwechselt und fließt in den Venen wieder zurück, um gereinigt und angereichert zu werden.
Schlackenstoffe, Stoffewechselrestprodukte werden über die Venen abtransportiert, aber es gibt die großmolekularen Stoffwechselprodukte, welche ausschließlich „lymphpflichtig“ sind.

Das heißt:
Die Gifte und Abfallprodukte des Stoffwechsels müssen vom Lymphsystem abtransportiert werden.

Das Lymphsystem des Menschen hat kein Herz

Die Lymphflüssigkeit
fließt nicht von alleine!
Lymphe „muss geflossen werden!“

(Stichwort: M u s k e l p u m p e)

Die Lymphdrainage ist eine wichtige Säule innerhalb des
„Anti-Cellulite-Concept“!

Das Lymphsystem wird von der Muskelpumpe in Bewegung gebracht

Zu wenig beachtet:

Wenn das Bindegewebe schwach ist, dann funktioniert die Muskelpumpe nicht richtig!
Die Muskelpumpe braucht den Gegendruck eines straffen Bindegewebes, um richtig zu funktionieren.
Jetzt kann man sich bewegen, soviel man will: Schlackenstoffe und Lymphe werden nicht ausreichend abtransportiert und ausgeschieden…


(krampfadern)

Was bei diesen Zeichnungen fehlt ist ein straffes Bindegewebe, welches die Muskelpumpe als Gegendruck benötigt!

Eine straffe Haut und Bindegewebe ist unbedingt notwendig, damit die Muskelpume so funktioniert, wie es von Natur aus vorgesehen ist.

Wenn man Cellulite hat, dann hat man ein schlaffes Bindegewebe, somit fehlt der Gegendruck und die Muskelpume arbeitet nicht ausreichen, Schlackenstoffe können nicht mehr abtransportiert werden, diese werden in den Fettzellen in der Haut und Bindewebe eingelagert und es entsteht Cellulite, Orangenhaut, oder fälschlich „Zellulitis“!